Die Ohrkerzenbehandlung stammt ursprünglich von den Hopi-Indianern und anderen Indianerstämmen aus Nord- und Südamerika. Ohrkerzen bestehen ausschließlich aus Naturprodukten (naturbelassenes Leinengewebe, Bienenwachs und Honigessenzen sowie indianische Heilkräuter in pulverisierter Form) und werden noch heute oft in Handarbeit hergestellt.


Die Ohrkerzenbehandlung stellt ein äußerst wirksames Wärme- und Druckausgleichs-Therapiemittel dar.


Das Spektrum der Indikationen reicht von Irritationen von Ohr-, Stirn- und Nebenhöhlen, Ohrgeräuschen, Druckregulation bei Kopfschmerzen bis zur Entspannung bei Stresssymptomen und Übererregbarkeit sowie energetischer Revitalisierung bei Hörschwächen. Auch zur lokalen Aktivierung von Stoffwechsel und Lymphe eignet sich die Ohrkerzenbehandlung.


Die Behandlung ist schmerzfrei und wird auch von Kindern als angenehm und sehr entspannend empfunden.


Durch die entstehende Wärme werden Durchblutung, Abwehr und Lymphtätigkeit unterstützt. Durch den Kamineffekt entsteht ein Unterdruck, der zu einer sanften Massage des Trommelfells führt. Der Sekretfluss wird angeregt und ein Reinigungseffekt setzt ein.


Ohrkerzen werden am äußeren Gehörgang aufgesetzt und angezündet. Die Abbrenndauer beträgt etwa 10-15 Minuten. In dieser Zeit sollte der Patient sich entspannen und im Anschluss an die Behandlung nachruhen.